Sehnen sind feste Strukturen, die mit den Muskeln und Knochen verbunden sind. Die Sehne selbst kann nicht kürzer oder länger werden. Die Bewegung wird durch den Muskel ausgeführt, an dem sie befestigt ist. Bei akuter Überlastung oder Überdehnung wird die Sehne geschädigt. Ein Tritt von einem anderen Pferd oder Streifen mit dem anderen Bein kann ebenfalls zu Schäden führen.
Bei einer Schädigung der Sehnen werden die Abwehrstoffe in Flüssigkeit transportiert und eine Flüssigkeitsansammlung ist sichtbar. Dabei wird auch gesundes Gewebe abgebaut. Um weitere Schäden an den Sehnen vorzubeugen, ist es sinnvoll, den natürlichen Heilungsprozess zu regulieren, ohne ihn zu behindern.
Die Blutversorgung der Sehnen im Vergleich zu anderen Strukturen im Körper ist eher schlecht. Infolgedessen sind die Versorgung mit Nährstoffen und die Ausscheidung von Abbauprodukten beeinträchtigt, und die Erholung dauert lange. Deshalb sollte eine Sehnenverletzung so früh wie möglich behandelt oder die Sehnen präventiv unterstützt werden.
Und die Muskeln? Wenn Muskeln nicht ausreichend auf die Belastung oder ein intensiveres Training vorbereitet werden, können auch die Wände der Muskelfasern reißen. Der Körper reagiert darauf mit der Entsendung von Abwehrstoffen in die betroffenen Bereiche. So entsteht eine Art Entzündungsreaktion. Bei Muskelschäden werden Stoffe freigesetzt, die die Nerven in den Muskeln aktivieren.
Dadurch entstehen Muskelschmerzen und Steifheit. Muskelschmerzen treten meist rund 12 Stunden nach dem Sport auf und sind 24-48 Stunden danach am heftigsten. Die Muskelfasern sind nach einer akuten Beschädigung nach 3-4 Tagen wieder hergestellt, aber manchmal sind bis zu 4-6 Wochen erforderlich, um eine komplette Erholung und Stärkung zu erreichen. Durch die Beschleunigung der Erholung der Muskeln ist es auch möglich, früher wieder zu schweren Belastungen zurückzukehren.